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Freitag, 8. Januar 2016
Samstag, 3. Januar 2015
Fragen II
Starten wir das neue Jahr mit Fragen statt mit Vorsätzen:
– Werden wir in den Fragen bleiben (können) (wollen)?
– Wird dieses Bleiben eine Bewegung sein?
(... ist Fragen ist Bleiben ist Bewegung ist der Weg ist das Ziel ist ...)
– Werden wir Worte (er)finden (können), die (uns) die Welt auf(- statt zu-)knöpfen?
(keine Schlüssel-, sondern Fingerworte, körperwarm, mit sensiblem Geschick und voller Neugier)
((Sag mal, an wen richtest du diese Fragen eigentlich? Und wer ist wir?))
Guten Morgen! Es ist jetzt 10:39 Uhr MEZ; wir haben heute Samstag, den 3. Januar; wir schreiben das Jahr 2015. Punkt, Linie, (begrenzter) Raum.
Genug Platz für Fragen?
– Brauchen Fragen Platz oder schaffen sie ihn?
(Ist doch klar, dass Fragen (sich) (ihren) Platz (selbst) schaffen und sich keinen Deut um Datums- oder sonstige Grenzen scheren!!!)
Ich frage (mich), also bin ich.
– Werden wir in den Fragen bleiben (können) (wollen)?
– Wird dieses Bleiben eine Bewegung sein?
(... ist Fragen ist Bleiben ist Bewegung ist der Weg ist das Ziel ist ...)
– Werden wir Worte (er)finden (können), die (uns) die Welt auf(- statt zu-)knöpfen?
(keine Schlüssel-, sondern Fingerworte, körperwarm, mit sensiblem Geschick und voller Neugier)
*
((Sag mal, an wen richtest du diese Fragen eigentlich? Und wer ist wir?))
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Guten Morgen! Es ist jetzt 10:39 Uhr MEZ; wir haben heute Samstag, den 3. Januar; wir schreiben das Jahr 2015. Punkt, Linie, (begrenzter) Raum.
Genug Platz für Fragen?
*
– Brauchen Fragen Platz oder schaffen sie ihn?
(Ist doch klar, dass Fragen (sich) (ihren) Platz (selbst) schaffen und sich keinen Deut um Datums- oder sonstige Grenzen scheren!!!)
*
Ich frage (mich), also bin ich.
Samstag, 20. September 2014
Ungeschrieben (Sammlung)
- was sich nicht schreiben lässt
- was nicht geschrieben sein muss
- was nicht geschrieben sein will
- was unverwortet sein will (die Steigerung)
- aber nicht ungeschaut
- was sich mir zeigt
- (nachdem ich versprochen habe, kein Wortnetz auszuwerfen)
- was mich dennoch zur Niederschrift dieser Zeilen bewegt
- um
- präsent zu bleiben?
- nicht zu verlernen?
- um
- meinetwillen (natürlich)
- was mich treibt
- Fluss, du, Geliebtester unter den Geliebten
- was mich trägt
(The nightingale is save, isn't she?)
Und sonst so?
- 11.-17.9.: Edinburgh (Abreise am Vortag des Referendums. Ich hätte mit YES gestimmt. Ich will wiederkommen, du schöne freundliche Stadt.)
- 17.-22.9.: Liverpool (for the second time and still in love)
- Sonntag, 21.9.: Einzug der Tochter auf dem Campus in Ormskirk
- Montag, 22.9.: Rückreise
- Befindlichkeit: Schwebend, aber (leider) nicht schwerelos
- was nicht geschrieben sein muss
- was nicht geschrieben sein will
- was unverwortet sein will (die Steigerung)
- aber nicht ungeschaut
- was sich mir zeigt
- (nachdem ich versprochen habe, kein Wortnetz auszuwerfen)
- was mich dennoch zur Niederschrift dieser Zeilen bewegt
- um
- präsent zu bleiben?
- nicht zu verlernen?
- um
- meinetwillen (natürlich)
- was mich treibt
- Fluss, du, Geliebtester unter den Geliebten
- was mich trägt
(The nightingale is save, isn't she?)
*
Und sonst so?
- 11.-17.9.: Edinburgh (Abreise am Vortag des Referendums. Ich hätte mit YES gestimmt. Ich will wiederkommen, du schöne freundliche Stadt.)
- 17.-22.9.: Liverpool (for the second time and still in love)
- Sonntag, 21.9.: Einzug der Tochter auf dem Campus in Ormskirk
- Montag, 22.9.: Rückreise
- Befindlichkeit: Schwebend, aber (leider) nicht schwerelos
Dienstag, 20. Mai 2014
Lose Blätter - Sammlung (#66 - #73)
-
- Die Erwartungen steigen und steigen. Schon sind sie mit bloßem Auge kaum noch zu erkennen.
- Unmöglich, im Dunkel der Nacht das beschriebene vom unbeschriebenen Blatt zu unterscheiden.
-
- Wer wir sind, wenn wir nicht drüber nachdenken.
- Einmal aus der Luft gegriffen und wieder zurück.
-
- Sich in die eigenen Grenzen schmiegen.
- Sich keine Erinnerungen aufzwingen lassen. Hand anlegen an das, was dir gehört.
- Das Ungroßartige wagen.
-
- Die Erwartungen steigen und steigen. Schon sind sie mit bloßem Auge kaum noch zu erkennen.
- Unmöglich, im Dunkel der Nacht das beschriebene vom unbeschriebenen Blatt zu unterscheiden.
-
- Wer wir sind, wenn wir nicht drüber nachdenken.
- Einmal aus der Luft gegriffen und wieder zurück.
-
- Sich in die eigenen Grenzen schmiegen.
- Darauf warten, dass das Ungezähmte die Zeilenzwischenräume verlässt.
-
-
- Sich keine Erinnerungen aufzwingen lassen. Hand anlegen an das, was dir gehört.
- Das Ungroßartige wagen.
-
Donnerstag, 24. April 2014
Krudes Zeug (Sammlung, unvollständig)
Entwürfe löschen ist wie Fenster öffnen.
Was sich schreibt, wenn du nicht schreibst.
Unterlassungen, ins Blaue hinein.
Blütenkram, welkend unter zu langem Blick.
Sammlungen, krudes Zeug. (Komm da erst mal hin!)
Und jetzt? (Eine Frage, als wäre da Unterbrechung gewesen. Ist aber nie.)
- Weißt du?
- Haha! Natürlich NICHT!
- Siehst du?
- Ja! Und zwar ohne Beweis. Last. But not least. (Fällt unter Primitives-Wortspiel-Erlaubnis. Hey, du musst das nicht mögen!)
Wir melken die Zeit vor der Zeit.
- Verstehst du überhaupt irgendetwas von dem, was du da von dir gibst?
- Erstens: Darum geht es nicht.
Zweitens: Ich gebe nicht, ich lasse.
Drittens: Du bist zu schnell für deine eigentlichen Fragen. (Und sag jetzt bitte nicht Häh?!)
Wie wir liebten, wenn ...
... ist wie Fenster öffnen.
Klammern auf )(
Was sich schreibt, wenn du nicht schreibst.
Unterlassungen, ins Blaue hinein.
Blütenkram, welkend unter zu langem Blick.
Sammlungen, krudes Zeug. (Komm da erst mal hin!)
Und jetzt? (Eine Frage, als wäre da Unterbrechung gewesen. Ist aber nie.)
- Weißt du?
- Haha! Natürlich NICHT!
- Siehst du?
- Ja! Und zwar ohne Beweis. Last. But not least. (Fällt unter Primitives-Wortspiel-Erlaubnis. Hey, du musst das nicht mögen!)
Wir melken die Zeit vor der Zeit.
- Verstehst du überhaupt irgendetwas von dem, was du da von dir gibst?
- Erstens: Darum geht es nicht.
Zweitens: Ich gebe nicht, ich lasse.
Drittens: Du bist zu schnell für deine eigentlichen Fragen. (Und sag jetzt bitte nicht Häh?!)
Wie wir liebten, wenn ...
... ist wie Fenster öffnen.
Klammern auf )(
Samstag, 8. März 2014
Durch die Wand im Kopf - lose Fäden sammeln
Der kleine, feine Unterschied zwischen weggehen und weitergehen.
Der Ort in mir, den ich Zuhause nennen will.
Die entmachteten Festschreibungen.
Die Schönheit einer definitionsbefreiten Liebe.
Der nie endende Versuch.
Der Unterschied zwischen Freiheit und Beliebigkeit.
Das zärtliche Beharren.
Die Irrelevanz von Originalität.
Die Relevanz der Wiederholung.
Die Selbsterlaubnis als unverbrüchliches Recht.
.
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Der Ort in mir, den ich Zuhause nennen will.
Die entmachteten Festschreibungen.
Die Schönheit einer definitionsbefreiten Liebe.
Der nie endende Versuch.
Der Unterschied zwischen Freiheit und Beliebigkeit.
Das zärtliche Beharren.
Die Irrelevanz von Originalität.
Die Relevanz der Wiederholung.
Die Selbsterlaubnis als unverbrüchliches Recht.
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Mittwoch, 15. Januar 2014
Fragen sammeln I
Die meisten Gründe stehen bereits irgendwo geschrieben.
Wo findest du die noch fehlenden?
Befragst du dich selbst?
Kennst du die Antworten?
Wenn ja, überzeugen sie dich?
Glaubst du dir?
Liebst du, was du tust?
Wo findest du die noch fehlenden?
Befragst du dich selbst?
Kennst du die Antworten?
Wenn ja, überzeugen sie dich?
Glaubst du dir?
Immer?
Hast du Hunger?
Hast du Hunger?
Wonach?
Ist er existentiell?
Wie stillst du ihn?
Liebst du, was du tust?
Hast du Raum in dir, dich solchen Fragen zu widmen?
Was weißt du über dich, das du noch nicht weißt?
Was macht dich so sicher?
Und was so unsicher?
Wie gut kennt dich dein Spiegelbild?
Wie gut kennt dich dein Weg?
Wie vertraut bist du den Konturen deiner Welt?
Was weißt du über dich, das du noch nicht weißt?
Was macht dich so sicher?
Und was so unsicher?
Wie gut kennt dich dein Spiegelbild?
Wie gut kennt dich dein Weg?
Wie vertraut bist du den Konturen deiner Welt?
Sonntag, 17. November 2013
Novembertaggedanken/ A cup of atrabiliousness
Novembergrau.
Wie es brandet hinter meiner Stirn.
Aufgabe: Ein Ziel finden und fokussieren in der Unendlichkeit eines geschlossenen Kreises.
Die Tür nach drinnen ließ sich so leicht öffnen, warum ist die nach draußen so schwergängig?
Was hebt mich aus den Angeln?
Der Fluss hat keinen Anfang und kein Ende, trägt aber seine Mitte stets bei sich.
Wörter. Manchmal werden sie zu Worten.
Meine Sehnsucht ist eine Perlenschnur (Dieser Satz will keinen Punkt.)
Was du mir bist? Ich weiß es nicht, aber beim drüber Nachsinnen muss ich lächeln, innen wie außen.
Der Tag.
Das Jahr.
Ein Leben.
Wie gelassen das Wissen um ein Ende machen kann, wenn man nicht mehr jung ist.
Immer liegt irgendwo Schönheit.
Immer wartet irgendwo das Grauen.
Und dazwischen (Denken Sie sich an dieser Stelle das Geräusch eines tiefen Atemzugs.)
Was das hier ist? Nicht mehr als eines Novembertages Gedanken in einer leicht variierenden xten Wiederholung.
I like that.
Let's have a cup of atrabiliousness.
And some Victorian poems.
Now.
Wie es brandet hinter meiner Stirn.
Aufgabe: Ein Ziel finden und fokussieren in der Unendlichkeit eines geschlossenen Kreises.
Die Tür nach drinnen ließ sich so leicht öffnen, warum ist die nach draußen so schwergängig?
Was hebt mich aus den Angeln?
Der Fluss hat keinen Anfang und kein Ende, trägt aber seine Mitte stets bei sich.
Wörter. Manchmal werden sie zu Worten.
Meine Sehnsucht ist eine Perlenschnur (Dieser Satz will keinen Punkt.)
Was du mir bist? Ich weiß es nicht, aber beim drüber Nachsinnen muss ich lächeln, innen wie außen.
Der Tag.
Das Jahr.
Ein Leben.
Wie gelassen das Wissen um ein Ende machen kann, wenn man nicht mehr jung ist.
Immer liegt irgendwo Schönheit.
Immer wartet irgendwo das Grauen.
Und dazwischen (Denken Sie sich an dieser Stelle das Geräusch eines tiefen Atemzugs.)
Was das hier ist? Nicht mehr als eines Novembertages Gedanken in einer leicht variierenden xten Wiederholung.
I like that.
Let's have a cup of atrabiliousness.
And some Victorian poems.
Now.
Mittwoch, 15. Mai 2013
Spuren sammeln
Auf deinem Schreibtisch: die Bücher, das Federmäppchen, die Tintendruckerpatronen, die Lautsprecherboxen, die Klebezettel, die Papiertaschentücher, der Kugelschreiber, das Lineal, das Geschenkband, die Topfpflanze, der Drucker, der Bildschirm, die Tastatur, die Steckdosenleiste, die Kladden, der Klebefilmabroller, der CD-ROM-Stapel, die Papiergirlande, die rote Schnur, der Fisch-Anhänger, das Stifteglas, meine Unterarme, mein tastender Blick, die Spuren deiner Abwesenheit, du, dennoch, in allem, verfließende Zeit
Montag, 11. März 2013
Fast
Fast wären wir davongesegelt, einfach so, angetrieben vom Wind.
Fast wären wir in eine andere Zeit geboren worden.
Fast wären wir glücklich gewesen, aber das fanden wir zuviel verlangt.
Fast wären wir vernünftig geworden und hätten uns beschieden mit alldem.
Fast wären wir verunglückt, als wir einmal hoch hinaus wollten.
Fast wären wir über uns hinausgewachsen, hätten wir nicht die Höhe gescheut.
Fast wären wir unseren Häuten und unseren Schatten entschlüpft, fast.
Fast hätten wir aufgegeben, da erblickten wir tief in uns ein Glimmen.
Fast hätten wir uns vor Freude verschluckt.
Fast hätten wir übersehen, dass es immer mindestens eine weitere Möglichkeit gibt.
Fast hätten wir abgestritten, dass man querfeldein laufen kann.
Fast hätten wir vergessen, die Nabelschnur zu durchtrennen.
Fast hätten wir nichts Neues mehr probiert.
Fast hätten wir geglaubt, dass nichts misslingen darf.
Fast wären wir in eine andere Zeit geboren worden.
Fast wären wir glücklich gewesen, aber das fanden wir zuviel verlangt.
Fast wären wir vernünftig geworden und hätten uns beschieden mit alldem.
Fast wären wir verunglückt, als wir einmal hoch hinaus wollten.
Fast wären wir über uns hinausgewachsen, hätten wir nicht die Höhe gescheut.
Fast wären wir unseren Häuten und unseren Schatten entschlüpft, fast.
Fast hätten wir aufgegeben, da erblickten wir tief in uns ein Glimmen.
Fast hätten wir uns vor Freude verschluckt.
Fast hätten wir übersehen, dass es immer mindestens eine weitere Möglichkeit gibt.
Fast hätten wir abgestritten, dass man querfeldein laufen kann.
Fast hätten wir vergessen, die Nabelschnur zu durchtrennen.
Fast hätten wir nichts Neues mehr probiert.
Fast hätten wir geglaubt, dass nichts misslingen darf.
Freitag, 21. Dezember 2012
Lieblings... - Liste 2012 (kleiner Jahresrückblick)
Schon jetzt, da ich in den nächsten zwei Wochen u.a. aus diesen Gründen vielleicht nicht dazu kommen werde, ein kleiner Jahresrückblick, der alles beinhaltet, was auf irgendeine Weise mit meinem Bloggerinnendasein zu tun hat. Anderes - Privateres - bleibt außen vor.
*
Vorsichtig eingetaucht, mit den Füßen zuerst und da zuerst mit den Zehenspitzen. Immer wieder zum Luftholen auf- und abgetaucht. Die Oberfläche durchstoßen, aber nicht untergegangen. Vom Fliegen geträumt und Schwimmen gelernt. Türen aufgestoßen, nach innen und nach außen. Raum eingenommen und ihn für Besucher geöffnet. Vorbehalte gegen Erfahrungen getauscht. Für jeden Schritt, für jeden Schwimmzug beschenkt worden. So viel gewonnen.
*
2012 war ein volles und gutes Jahr für mich. Wesentlichen Anteil daran hat das Bloggen: mein eigenes Schreiben und die damit verbundene Entwicklung, das Lesen anderer und der Austausch mit ihnen. Das Kennenlernen neuer Menschen, von denen einige zu Freunden wurden. Mein Fazit ist Dankbarkeit, mein Vorsatz: so weitermachen.
*
Es folgt eine Liste meiner diesjährigen Lieblinge, unsortiert und mit Sicherheit unvollständig:
Lieblingsfilm: Moonrise Kingdom von Wes Anderson
Lieblingsalbum: Tempest von Bob Dylan
Lieblingstweet: "Es tanzt am Ende der Fiktionen." von @monikavincent
Lieblingsblog: Gleisbauarbeiten von J. S. Piveckova aka Melusine Barby
Lieblingsfarbe: nach wie vor Grün
Lieblingsfreiraum: mein Blog
Lieblingszustand: durchlässig
Lieblingsausrede: "Ich würde ja fliegen, hinge nicht ein ganzer Planet an meinen Füßen."
Lieblingsprojekt: Vögelchen (läuft derzeit unter Verschluss weiter)
Lieblingssprachfindung: Vater Mutter Kind
Lieblingsübung: Lieben was war und was ist
Lieblingserfahrung: Teilen
Lieblingserfolg: die Umsetzung der zu Jahresbeginn gefassten Vorsätze
...
Mittwoch, 2. Mai 2012
Kunst sammeln
1
Die
Kunst, zu loben, ohne zu vergleichen.
2
Die
Kunst, zu kritisieren, ohne zu beleidigen.
3
Die
Kunst, zu lieben.
4
Die
Kunst, Frieden zu halten, schon bevor Gerechtigkeit eintritt.
5
Die
Kunst, zu sehen, ohne zu werten.
6
Die
Kunst, menschlich zu sein.
7
Die
Kunst, zu überzeugen, ohne zu manipulieren.
8
Die
Kunst, weiterzumachen.
9
Die
Kunst, sich selbst zu verzeihen.
10
Die Kunst, sich zu trauen, einfach zu sein.
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Montag, 30. April 2012
Steine sammeln
1
Manchmal
bist du
so
voller Zweifel
dass
du jeden
Stein
liegen lässt
aus
Furcht er
könnte
dir davonfliegen
2
Steine
sind so schwer, weil sie liegen bleiben wollen.
3
Ich
habe einen Stein vom Bauch auf den Rücken gedreht.
Er
war stumm vor Glück.
4
To-do-Liste:
-
eine Blume nicht pflücken
-
einen Vogel nicht verscheuchen
-
einen Stein nicht umdrehen
5
Ein
Buch muss der Meißel sein für den rohen Stein in uns.
6
Ärgere
keinen Unschuldigen, oder halte dich etwas mehr als die Weite eines Steinwurfs von ihm entfernt.
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Mittwoch, 25. April 2012
Donnerstag, 29. September 2011
Was in eine Hand passt, unvollständige Sammlung
ein Stück Brot, ein Glas Wein, ein Strauß Blumen, ein junger Vogel, ein Löffel, ein Buch, ein Stift, ein Messer, ein Stock, ein Brief, ein Telefon, eine Wange, ein Türgriff, eine Taschenlampe, eine Maus, ein Schmetterling, ein Haarbüschel, ein Kamm, eine Schere, eine Gießkanne, eine Fernbedienung, ein Hammer, eine Lupe, ein Schneeball, eine Muschel, ein Stein
...
eine andere Hand
...
eine andere Hand
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