Dienstag, 1. Januar 2019

Danke 2018! Willkommen 2019!

2018 √

2018 war für mich ein dermaßen gutes Jahr, dass ich es eigentlich nicht einfach so abhaken kann. Das wird ihm nicht gerecht. Andererseits ...
Das Jahr ist vorbei, ein neues hat angefangen, auf das ich mich mit Freuden einlasse und voller Zuversicht, weil ich gelernt habe, dass ich mir trauen kann. Dass ich es schaffe, gute Vorsätze umzusetzen. Es wird mir auch 2019 wieder gelingen.

Ich habe kaum gebloggt im vergangenen Jahr. Das Leben hatte mich gepackt. Und ich das Leben. Keine Zeit zu bloggen, kein Anlass, keine Notwendigkeit.

Gut wars. Danke 2018!

Willkommen 2019! Ich freu mich auf dich.

Donnerstag, 31. Mai 2018

[de:][ɛs][geː][faʊ][o:]

Wie im Zuge des Anwendens der DSGVO auf mein Blog das Bedürfnis in mir erwachte, wieder einmal tätig zu werden im vernachlässigten Garten, und zwar auf beiderlei Weise: in Altem stöbernd sowie Neues hinzufügend, wie aber, ach, die Sonne so schön schien und die Vögel sangen und meine Hängematte so einladend ... und der Wind durchs Elefantengras ... und der Duft des Lavendels, schon fast wieder stark genug, um die Bienen anzulocken ... und überhaupt das Grün und das Blau da draußen ... und alles so ganz ohne Impressum und Datenschutz, einfach so – da – ... wie klein auf einmal das Bedürfnis und doch, tief in mir drin ... (ob es schlummert oder arbeitet, vermag ich nicht zu sagen)

Sonntag, 28. Januar 2018

Ach Schreiben ........

Ach Zeit .....

Ach Schreiben ......

Ach Schreiben, Duzfreundin, ferngerückte, wir fremdeln etwas, nicht wahr? Was könnte uns einander vertraut machen, aufs Neue?
Ich sage: Du. Und spüre eine Wärme sich ausbreiten, wie von einer mittig gelegenen Sonne.
Spüre und halte inne. Nur nicht bewegen! Nur nicht erstarren!

Sag, wollen wir es noch einmal versuchen, miteinander? (Nur) wir zwei? (Dieser große wunderbare Schatz, als den ich unser Einssein stets empfunden habe.)

Nichts als Fragmente.
Kleine niedliche Aufloderungen, darin kaum einzulösende Versprechen von Flammen, Feuern, Brünsten (!)

Ach Zeit ......

Ach Schreiben ............

Ach Mangel an Dringlichkeit

Sonntag, 17. Dezember 2017

Drivin‘ Home for Christmas

Bereits fünf Jahre liegt der unten verlinkte Post zurück.
Fünf Jahre, in denen viel passiert ist.
Fünf schwere leichte gute Jahre.
Und die Freude, alle Jahre wieder, dass die große Tochter über die Weihnachtstage nach Hause kommt.
Mein persönlicher Advent. Meine große Weihnachtsfreude.


Sonntag, 26. November 2017

Almost blue

Ich koche gerne (heute: Hähnchen, Rosenkohl, Basmatireis, Honigjoghurt mit Granatapfelkernen)
Ich vermisse meine Heimatstadt. (war seit zwei Jahren nicht mehr dort)
Ich gehe oft ins Kino. (in diesem Jahr bis jetzt 35 mal und morgen schon wieder)
Ich lese viel und gerne, zum Glück ist das Teil meines Berufs (aktuell: Jane Gardam, Die Leute von Privilege Hill)
Ich liebe einige Menschen sehr (bei manchen wurde es mir erst spät bewusst)
Ich habe im letzten Jahr große Schritte gemacht (und bin stolz darauf und immer noch einigermaßen erschöpft)
Ich bin oft traurig (und brauchte eine ganze Weile, um zu erkennen, dass auch positive Veränderungen Abschied bedeuten)
Ich liebe meine Arbeit (einer der Gründe: s.o.)
Ich habe einen wunderschönen Ausblick aus meinem Fenster (es ist weit, es ist grün und im Winter auch mal weiß)
Ich habe immer einen Vorrat an Paracetamol zuhause und in meiner Handtasche (geht er mir fatalerweise mal aus, kann allein das einen Migränefall auslösen)
Ich möchte mit niemandem tauschen (weder meine Vergangenheit noch meine Zukunft und die Gegenwart schon gar nicht)
Ich vermisse das Meer (am meisten den Atlantik, am meisten den vor der bretonischen Nordküste)
Ich vermisse das Schreiben (auch wenn ich‘s gerade tue, aber das ist nicht dasselbe)
Ich vermisse noch mehr (Wehmut ist mein treuer Begleiter)
Ich staune über die Vielfältigkeit des Lebens (da ist so viel, soooooo viel)
Ich höre Musik (aktuell:

 )

Sonntag, 20. August 2017

(k)ein Vers(-h)uch(!)

zum stillsten Male willst du dich heuten, dabei war doch erst buchlings ein neuntes, ein allerneuntes Fumf, und sie missen ein jedbledes darein, und darob somiso, iss deine turpliche Pleine, iss und blirb (nicht doch mein Tind, mein allerneuntes Tindestind!, wir würden dich sehren, ach so sehren ...), zum stillsten Male: willst du? dich heuten?


*


könnte unter der Kategorie Plöhzinn laufen, ist aber eher so was wie Widersinn im Sinne von widerständigem Un- sowie Sinn. ein Versuch, kein Vers - huch!

Wir haben die Sprache um zu spielen.
Wir haben die Sprache um genau zu sein.
Um genau zu sein, haben wir die Sprache um zu spielen.
Und um ganz genau zu sein, hat die Sprache uns. Und spielt mit uns.
Genau. (Beschwören würd‘ ich‘s aber nicht.)


Donnerstag, 15. Juni 2017

Als ich noch Tier war

Als ich noch Tier war, nahezu, mich noch hineinzudenken wusste in einen Hund, der einsam streunt durch die Nacht, als ich noch blutsverwandt war mit den mondsüchtigen Wölfen, scheu und wild, als ich noch laut zu heulen wusste, als Scham mir noch fremd war wie alles nie Gesehene, nie Gehörte, nie Erlebte, als ich noch erdverbunden schlief, geborgen im Finstern, wissend um den Mond, als mein Bauch mir noch Kompass war durch den Tag und durch die tiefgrüne Welt, als ich noch Tier war, nahezu, und die Städte nur streifte und etwas in mir doch schon wusste, dass die Lichter einen Reiz ausüben würden, dem ich eines Tages nicht mehr würde widerstehen können, als ich noch nahezu Tier war mit dem Willen eines Tieres und dem gesunden Instinkt und aber auch der Neugier und einem Sehnen, das ich erst im Nachhinein würde erkennen und benennen können, wenn es zu spät wäre, um die Evolution zu stoppen, die doch eine Folge eben dieser Unbändigkeit ist, nach der ich mich heute manchmal zurücksehne, da ich schon längst nicht mehr nahezu Tier bin, aber sehr genau und tief eingegraben in mir immer noch darum weiß, für immer weiß.

Samstag, 3. Juni 2017

Diese Art Stummheit

Diese Art Stummheit, die nicht daher rührt, dass die Worte fehlen, sondern daher, dass keine Worte nötig sind.