Montag, 29. November 2021

Some of Us

Some of us had fallen from the sky
Some of us knew the exact number of stars
Some of us were able to tame tigers
Some of us could fly like the wind

                 *

Some of us went to war
Some of us dropped bombs that mortally wounded
some of us
Some of us could not forget

Some of us went insane
Some of us ran amok
Some of us lost our loved ones
Some of us wanted revenge

Some of us were lonely
Some of us spun in circles
Some of us had nightmares
Some of us never woke up

Some of us believed in God
Some of us believed in demons
Some of us believed in miracles
Some of us lost all our faith

Some of us sowed grain
Some of us dug wells
Some of us dared to do something
Some of us surpassed ourselves

Some of us broke new ground
Some of us got lost
Some of us pointed a finger to
some of us

Some of us wanted to be part
Some of us closed ourselves off
Some of us were in the same boat
Some of us took hold of the rudder

Some of us pushed
some of us into the sea where
some of us drowned and
some of us were rescued

Some of us drew boundaries that
some of us broke, causing
some of us to take up arms to keep
some of us at bay

Some of us came to our senses
Some of us tore down fences so
some of us could get in touch and realize
there were no Others but just and always
Some of Us

                 *

Some of us witnessed miracles
Some of us tamed tigers
Some of us flew like the wind
Some of us touched the sky




Komplette Neufassung und gleichzeitige Übertragung ins Englische des Gedichts Einige von uns, das ich 2016 geschrieben habe

Donnerstag, 11. November 2021

Found by a Book of Poems

Today I was found by a book of poems

It read me in a way that made me feel a better person

I could not turn away and,

to be honest, I didn't want to

It felt like waking up under a loving gaze


So I bought this book

and brought it home

and placed it on the empty pillow

next to mine


(After getting lost in Raymond Carver's Collected Poems for the hundredth time)

Sonntag, 7. November 2021

An stürmischen Tagen wie diesen

An stürmischen Tagen wie diesen

liegt hinter der nächsten Ecke das Meer

Ich höre es rauschen und branden

Der Wind zerzaust mir das Haar

und bläst mir eine salzige Brise ins Gesicht


Wenn ich die Augen schließe, kann ich die Möwen rufen hören

Sie wollen mich herüberlocken zum Strand

wollen, dass ich die Schuhe ausziehe

und ins Wasser wate

meine Füße von den schaumigen Wellen umspülen lasse

mich nach Muscheln und Steinen bücke

mich aufrichte und mein Gesicht in die Sonne halte

den Schiffen am Horizont hinterhersehe

und endlich wieder ankomme

wie jedes Mal, wenn ich am Meer bin


Aber ich halte mich zurück

widerstehe dem Ruf der Möwen

vertraue allein dem Wind

und weiß genau:

Solange ich nicht nachsehe,

liegt hinter der nächsten Ecke das Meer




Donnerstag, 4. November 2021

Ich schreibe wieder

Ich schreibe wieder, seit ein paar Wochen, seit einem Urlaub, der mich in vielerlei Hinsicht aufgeweckt hat. In vielerlei Hinsicht, da ich nicht nur wieder schreibe, sondern auch wieder Musik höre und tanze und insgesamt wieder lebendiger bin. Oder eben wacher.

Allerdings schreibe ich nun nach vielen Jahren wieder mit der Hand. 
Im Urlaub hatte ich meinen Laptop nicht dabei, auch kein Notizbuch, habe auf Zettel geschrieben und in meinen Taschenkalender. Zuhause dann weiter von Hand und damit es besser fließt, einen neuen Füller gekauft, der tatsächlich perfekt ist. Er schreibt so wunderbar flüssig, da fließen meine Gedanken automatisch mit.

Ob davon auch etwas in mein Blog einfließen wird, weiß ich noch nicht. Ein wenig fürchte ich, dass ich es mir damit wieder verderben könnte. Dass ich nicht mehr so für mich und in meinem Schreiben wäre, dass der Fluss unterbrochen wäre ...
Aber mitteilen wollte ich es dann doch.

Herzliche Grüße an euch da draußen (oder drinnen?) in der Bloggerwelt!

Dienstag, 1. Januar 2019

Danke 2018! Willkommen 2019!

2018 √

2018 war für mich ein dermaßen gutes Jahr, dass ich es eigentlich nicht einfach so abhaken kann. Das wird ihm nicht gerecht. Andererseits ...
Das Jahr ist vorbei, ein neues hat angefangen, auf das ich mich mit Freuden einlasse und voller Zuversicht, weil ich gelernt habe, dass ich mir trauen kann. Dass ich es schaffe, gute Vorsätze umzusetzen. Es wird mir auch 2019 wieder gelingen.

Ich habe kaum gebloggt im vergangenen Jahr. Das Leben hatte mich gepackt. Und ich das Leben. Keine Zeit zu bloggen, kein Anlass, keine Notwendigkeit.

Gut wars. Danke 2018!

Willkommen 2019! Ich freu mich auf dich.

Donnerstag, 31. Mai 2018

[de:][ɛs][geː][faʊ][o:]

Wie im Zuge des Anwendens der DSGVO auf mein Blog das Bedürfnis in mir erwachte, wieder einmal tätig zu werden im vernachlässigten Garten, und zwar auf beiderlei Weise: in Altem stöbernd sowie Neues hinzufügend, wie aber, ach, die Sonne so schön schien und die Vögel sangen und meine Hängematte so einladend ... und der Wind durchs Elefantengras ... und der Duft des Lavendels, schon fast wieder stark genug, um die Bienen anzulocken ... und überhaupt das Grün und das Blau da draußen ... und alles so ganz ohne Impressum und Datenschutz, einfach so – da – ... wie klein auf einmal das Bedürfnis und doch, tief in mir drin ... (ob es schlummert oder arbeitet, vermag ich nicht zu sagen)

Sonntag, 28. Januar 2018

Ach Schreiben ........

Ach Zeit .....

Ach Schreiben ......

Ach Schreiben, Duzfreundin, ferngerückte, wir fremdeln etwas, nicht wahr? Was könnte uns einander vertraut machen, aufs Neue?
Ich sage: Du. Und spüre eine Wärme sich ausbreiten, wie von einer mittig gelegenen Sonne.
Spüre und halte inne. Nur nicht bewegen! Nur nicht erstarren!

Sag, wollen wir es noch einmal versuchen, miteinander? (Nur) wir zwei? (Dieser große wunderbare Schatz, als den ich unser Einssein stets empfunden habe.)

Nichts als Fragmente.
Kleine niedliche Aufloderungen, darin kaum einzulösende Versprechen von Flammen, Feuern, Brünsten (!)

Ach Zeit ......

Ach Schreiben ............

Ach Mangel an Dringlichkeit

Sonntag, 17. Dezember 2017

Drivin‘ Home for Christmas

Bereits fünf Jahre liegt der unten verlinkte Post zurück.
Fünf Jahre, in denen viel passiert ist.
Fünf schwere leichte gute Jahre.
Und die Freude, alle Jahre wieder, dass die große Tochter über die Weihnachtstage nach Hause kommt.
Mein persönlicher Advent. Meine große Weihnachtsfreude.