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Sonntag, 20. August 2017

(k)ein Vers(-h)uch(!)

zum stillsten Male willst du dich heuten, dabei war doch erst buchlings ein neuntes, ein allerneuntes Fumf, und sie missen ein jedbledes darein, und darob somiso, iss deine turpliche Pleine, iss und blirb (nicht doch mein Tind, mein allerneuntes Tindestind!, wir würden dich sehren, ach so sehren ...), zum stillsten Male: willst du? dich heuten?


*


könnte unter der Kategorie Plöhzinn laufen, ist aber eher so was wie Widersinn im Sinne von widerständigem Un- sowie Sinn. ein Versuch, kein Vers - huch!

Wir haben die Sprache um zu spielen.
Wir haben die Sprache um genau zu sein.
Um genau zu sein, haben wir die Sprache um zu spielen.
Und um ganz genau zu sein, hat die Sprache uns. Und spielt mit uns.
Genau. (Beschwören würd‘ ich‘s aber nicht.)


Donnerstag, 27. Oktober 2016

Klartext

My dear vom anderen Stern, do you belong to me? To us? To this one and only world? You don‘t speak my language (which language is mine? Oops! Ups! Hoppla!) Ich liebe die Vielfalt, aber dich möchte ich auf den Mond schicken. Ein kleiner Schritt für dich, ein großer für mich. (Wieso stimmen die Entfernungen nie? Na gut, manchmal schon.) Please, take me with you to your father‘s, your mother‘s home. 
Don‘t let us be boring. Let us do something special, something extraordinary. Let us do something greeeeeaaaaaaat. (Hello! Can you hear me? Let me tell you: Every broken language bares a broken world, a broken star, a broken human. And: Every language, every single language is a broken language. there are no others. No problem! This could be amusing, it could be a big game. But unfortunately we unlearn so much from childhood to adulthood.) Ich werfe dir mal einen Ball zu, ein Wort: Klartext. Do you like Klartext? Do you know, what Klartext means? Plain language. Flache Sprache. (Scherz!) (Ich will doch nur spielen!) Let us (= you and me and everyone) be multidimensional. Lass uns (dich und mich und jede und jeden) den gesamten Raum nutzen. Pfeif auf die begrenzte Zeit, wir werden sowieso nicht fertig. (Zum Glück!, möchte ich sagen.)
Let us do something special, something extraordinary. Something like sitting there for hours, doing – nothing. (Ha! I saw your smile, you can‘t hide it. Therefor I love you, my dear vom anderen Stern. Sometimes it‘s easy.)

Freitag, 15. Januar 2016

wie kleine bedürftige Körper (vom Sprachlos)

wo ist die Sprache hin
meine
nicht verschweigen zu wollen
nicht aussprechen zu können
stattdessen ...
kein stattdessen
absorbiert zu sein
vom Unausprechlichen
dennoch: sprechen zu wollen
klar
alternativ:
über „das andere“
oder doch über das eine?
wie denn nur?
keine Worte zu finden
außer denen in mir
derer zahlreiche sind
eine Grenze zu ziehen
nach außen
wo der Tumult herrscht
ich könnte auch über (s.o.):
„etwas anderes“
schreiben sprechen
es geht nicht
bin sprachlos
trage mein Sprachlos
(was nicht dasselbe ist)
denke:
Das Sprachlos ist wahrlich kein leichtes.
und spreche dann doch
füge Buchstaben
Wörter
Sätze
aneinander
wie kleine bedürftige
Körper