Immer wenn ich im Netz über Diskussionsbeiträge zu Aléa Torik und ihren Romanen stolpere, richtet sich mein Fokus fast spiegelreflexartig auf einen kleinen feinen Dokumentarfilm, der 2002 in Litauen gedreht wurde. Leider wurde ihm, so schließe ich aus der geringen Googletrefferzahl, nur mäßig Beachtung geschenkt. Der Film trägt den Titel "Kurmis", lief unter dem Titel "Ein Maulwurf" auf den Nordischen Filmtagen Lübeck 2002 und unter dem Titel "Das Ohr des Fotografen" 2003 auf 3sat. Da habe ich ihn gesehen.
Die damalige Filmstudentin Dalia Survilaite erzählt in ihrem Film aus dem Leben eines von Geburt an blinden Fotografen und von seinem ganz speziellen "Blick" auf die Welt um ihn herum. Sie begleitet ihn u.a. auf seiner Motivsuche quer durch die Stadt, bei Kinobesuchen und zur Ausstellung seiner Fotos. Wie er sich anhand von Geräuschen zu seinen Fotografien anstoßen und leiten lässt, das ist beeindruckend, den so entstandenen Bildern wohnt das Geräusch inne, man sieht sie nicht nur mit den Augen, sondern nimmt eine doppelte Perspektive ein. Faszinierend fand ich das damals. Als ich jetzt nach dem Film googelte, war ich überrascht, dass seine Laufzeit nur 10 Minuten beträgt, ich hatte ihn viel länger in Erinnerung, vermutlich weil er enorm viel beinhaltet an Ungewohntheit und Blickerweiterung.
Als im vergangenen Jahr Aléa Toriks Roman "Das Geräusch des Werdens" erschien, fiel mir sofort der Film wieder ein. Von Beginn an läuft die Diskussion um das Versteckspiel der inzwischen bekannten Person hinter dem Pseudonym Aléa Torik für mich als drittrangig hinter der Frage, ob der Autorin die Geschichte dieses real existierenden Fotografen bekannt war, einer Frage, die wiederum zweitrangig platziert ist hinter meinem Interesse, das in diesem Fall erstrangig dem Kurzfilm und der in ihm dokumentierten Geschichte eines echten Menschen und seiner besonderen Begabung gehört.
Nichts gegen Fiktion, bei weitem nicht! und nicht einmal etwas gegen das Spiel mit den Identitäten. Es besteht auch eigentlich nicht die Notwendigkeit, das eine (den Film) gegen das andere (das Buch) auszuspielen oder überhaupt einen Vergleich anzustellen oder auch die Frage nach Urheberschaft oder so etwas zu stellen. Nur kriege ich in diesem Fall die Dinge einfach nicht auseinander, ich kann nicht den unter Übersehenwerden leidenden Autor, der deshalb in die Verkleidungskiste greift und so endlich zu Erfolg gelangt, trennen von dem Übersehenwerden eines großartigen Dokumentarkurzfilms. Und ich kann es deshalb nicht trennen, weil beide eine (zufällig?) ähnliche Geschichte erzählen, aber der Film war zuerst da. Deshalb verweigere ich mich dem Hype um den fiktiven Romanprotagonisten und vor allem um seinen Erfinder(?) und widme meine Aufmerksamkeit stattdessen lieber der echten Geschichte eines echten Menschen.
Nachtrag 16:34 Uhr: Gerade habe ich den Film gefunden. Die Qualität ist nicht besonders gut, aber es reicht für einen Eindruck. Und ich musste feststellen, dass mich meine Erinnerung getäuscht hat: Ein Gang durch eine Fotoausstellung kommt im Film nicht vor. Vielleicht war im Vor- oder Nachwort davon die Rede, vielleicht hat mein Unterbewusstsein eine solche Szene hinzugefügt.
Donnerstag, 28. Februar 2013
Dienstag, 26. Februar 2013
Ohne mich ganz
- Du gehst?
- Ja, ich habe hier alles gesehen.
- Wie lange wirst du fort bleiben?
- Bis ich auch dort alles gesehen habe.
- Darf ich dich begleiten?
- Selbst wenn das möglich wäre: nein.
- Dann will ich auf dich warten.
- Lass das kein Versprechen sein.
- Was würdest du gerne vorfinden bei deiner Rückkehr?
- Nichts, das nicht ohne mich ganz wäre.
- Ja, ich habe hier alles gesehen.
- Wie lange wirst du fort bleiben?
- Bis ich auch dort alles gesehen habe.
- Darf ich dich begleiten?
- Selbst wenn das möglich wäre: nein.
- Dann will ich auf dich warten.
- Lass das kein Versprechen sein.
- Was würdest du gerne vorfinden bei deiner Rückkehr?
- Nichts, das nicht ohne mich ganz wäre.
Montag, 25. Februar 2013
Nochmal zum "N..."-Wort
Nachgereicht zum Blogartikel Naive kleine Hexe
Für alle, die weiterhin an der Diskussion und vor allem auch an weiteren sachlichen Beiträgen aus anderen Perspektiven interessiert sind:
lesenswerter Blog: Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.
aktueller Artikel: Die Anwälte des Teufels. Oder: „Rettet das Schimpfwort!“
Für alle, die weiterhin an der Diskussion und vor allem auch an weiteren sachlichen Beiträgen aus anderen Perspektiven interessiert sind:
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aktueller Artikel: Die Anwälte des Teufels. Oder: „Rettet das Schimpfwort!“
Alles mündet in Mensch
Wie sich der Vater zu jeder Mahlzeit quer über den Tisch legt und sich auf alle Teller verteilt in Schweigehäufchen, und wie wir Kinder glauben, dass er das tut, um zu gebieten, und dass er das volle Recht dazu hat, wir also unsere gehorsam-scheuen Münder nur öffnen, um winzige Häppchen hineinzuführen, jedes zweite vom Schweigehäufchen abgetragen, dabei könnte es auch die Mutter sein, die den strengen Vater austeilt mit ängstlichem Blick und die uns nur glauben machen will, dass zuerst das Gebieterische war und darauf die Angst, aber erst viele Jahre später denken wir, dass es auch so gewesen sein kann, dass zuerst die Angst war, eine Macht, die im Sichkleinmachen das Gebieten erzwang, und wir wissen nicht, ob wir uns vielleicht irren, nicht nur in der Wahl zwischen diesen beiden Möglichkeiten, sondern in der Beschränkung auf die Zahl zwei, wodurch wir etwas Totales erschaffen, viel zu simpel, das ahnen wir schon, aber anders nicht zu begreifen für unsere nie erwachsen gewordenen Seelen, die sich auf Schwarzweiß spezialisiert haben, nur manchmal, da denken wir in blassen Farben, Grautonnuancen noch fast, und befreien uns gewaltsam aus der kontraststarren Enge, die wir uns als Geborgenheitsgatter geschaffen haben, und dann sehen sich die Mutter und der Vater auf einmal so ähnlich, dass wir stutzen, denn wie kann das sein, diese Ähnlichkeit, wo wir doch gerade beginnen zu differenzieren, und neugierig geworden treiben wir das Ganze auf die Spitze und nehmen diese ähnlichen Elternbilder, halten sie neben den Spiegel, aus dem wir selbst uns entgegenblicken, und siehe da: die Ähnlichkeit ist eine übergreifende, wir sehen zwar deutlicher und in Farbe, und Details fliegen aus den Hintergründen auf uns zu, auch ganz und gar fremde, aber alles mündet in Mensch.
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Autofiktion,
Kurze Texte,
Vater Mutter Kind
Sonntag, 24. Februar 2013
Dagewesenheit
Sie haben sich ganz klein gemacht und so leicht, da war zum Schluss gar nichts mehr übrig von ihnen. Nichts Sichtbares jedenfalls. Vielleicht noch ein kleines verklingendes Geräusch, wie ein leiser Nachhall, aber das konnte auch eine Einbildung sein. Aber eine leere Stelle war da, die, wenn man mit der Hand hineingriff, zuschnappte mit einer Art Nichttemperatur, einer Kälte- und Wärmelosigkeit, die irritierte, absolut irrierte, weil sie so eigentlich nicht sein konnte. Wo gab es das denn, was sollte das für ein Phänomen sein, die gleichzeitige Abwesenheit von Wärme und Kälte. Nein, kein Vakuum, die Stelle war eindeutig randvoll gefüllt. Ein Nachlass. Eine deutlich spürbare Dagewesenheit, welche die auf sie gerichteten Blicke bündelte und aus den mikrofeinen Resten der einst übersehenen Anwesenheit ein Leuchten erzeugte. Da konnte man nur wünschen, man hätte die Quelle dieses Leuchtens früher bemerkt. Als sie noch zu bemerken war. Aber da hatte es immer nach dem Einzigen ausgesehen, was man für möglich und angemessen gehalten hatte: nichts. Eine ins Abwesen getriebene Anwesenheit. Und nun dieses Leuchten. Ein Nachlass von "nichts"? Nie und nimmer! Diese Nichttemperatur, diese sich jedem anderen Füllstoff verweigernde, bis zum Rand mit Licht und Leere gefüllte Stelle. Zeugen einer vollkommenen Dagewesenheit. Zu spät nun für ein Umdenken und ein genaueres Hinsehen. Fragte man sich nur noch, ob man zum Tagesgeschäft übergehen sollte mit einer Als-ob-nichts-gewesen-sei-Haltung oder ob man eine Klage anstimmen sollte, von der aber niemand im Voraus wissen konnte wie laut und wie lange laut und lange genug wäre. Füllte sich also gegenüber der Abwesenheitsstelle eine andere, ähnlich dimensionierte mit Ratlosigkeit und Unentschlossenheit und füllt sich diese bis heute.
Freitag, 22. Februar 2013
Tarte flambée, Crémant, et ainsi de suite
Elsass, ich komme!
Regelmäßige Leser_innen meines Blogs wissen, dass ich im Elsass meinen internetfreien Zufluchtsort habe.
Ich werde Flammkuchen und Muscheln essen, Wein und Crémant trinken, durch Felder, Fachwerkstädtchen und mindestens einen Krimi spazieren und es mir gutgehen lassen. Immerhin ein Wochenende lang.
Und hier darf solange geschehen und nichtgeschehen, was will.
Eventuell in der Zwischenzeit eintrudelnde Kommentare werde ich dann erst am Sonntag freischalten und beantworten können.
Salut!
Regelmäßige Leser_innen meines Blogs wissen, dass ich im Elsass meinen internetfreien Zufluchtsort habe.
Ich werde Flammkuchen und Muscheln essen, Wein und Crémant trinken, durch Felder, Fachwerkstädtchen und mindestens einen Krimi spazieren und es mir gutgehen lassen. Immerhin ein Wochenende lang.
Und hier darf solange geschehen und nichtgeschehen, was will.
Eventuell in der Zwischenzeit eintrudelnde Kommentare werde ich dann erst am Sonntag freischalten und beantworten können.
Salut!
Stehen lassen (Loses Blatt #55)
Etwas einfach mal stehen lassen. Auch so etwas wie sich selbst. Auch an einem unbehaglichen Ort.
Donnerstag, 21. Februar 2013
Senfdazugeber
Es folgt ein Text, der als spontane Unmutsäußerung begann, der mich am Ende aber selbst ins Nachdenken brachte darüber, warum mich ausgerechnet das im Folgenden Geschilderte so stört; was es mit mir zu tun hat und mit einer Seite an mir, die ich in Wirklichkeit vielleicht als Schwäche oder Mangel betrachte ... Demzufolge ist dieser Beitrag nicht unbedingt als fester Standpunkt sondern als Suche zu lesen, und auch da nicht als Suche nach einer abschließenden Meinung, sondern eher nach etwas Beweglichem, jedenfalls Differenziertem.
Manchen fällt zu allem etwas ein. Und zwar so unmittelbar, dass sie gar nicht lange bei dem Gegenstand verweilen müssen, sie können sofort zu ihren eigenen Gedanken springen, mit diesen den Anlass gebenden Gegenstand überlagern, sich an sich selbst und ihren Assoziationen freuen und vor allem: sie sofort äußern. Dabei meinen sie es unter Umständen sogar gut. Sie wollen das Entdeckte nicht isoliert dastehen lassen. So kommt es ihnen nämlich vor: Als könnte es frieren oder hungern oder traurig sein, wenn sich nicht gleich eine Bemerkung von außen anschmiegt. Und so wird das Entdeckte aus seiner Alleinheit befreit und gewürdigt (glauben sie); wird es klein gemacht und am Entfalten gehindert (meine ich).
Nein, ich mag sie nicht, die immer zu allem sofort etwas beizutragen haben, und handele es sich nur um die Äußerung, dass das Entdeckte sie sprachlos mache.
- Rumms, Deckel drauf. Hallo, hier bin ich, seht mich auch an. Steigt alle mit ins (Kommentar)Boot, lasst es auf den künstlich erzeugten Wellen hüpfen, sich von der Quelle entfernen. Jippieh, wir sind toll und wir sind in Fahrt! Worum ging es nochmal? Egal, wir plappern, wir plaudern, wir plätschern dahin, wir sind nicht still, sondern in ständiger Bewegung, das bringt uns weiter, wir sind so klug und gewandt und voller Esprit. -
Nein, ich mag sie nicht, die nichts, aber auch wirklich rein gar nichts still für sich in ihrem Kopf oder ihrem Herzen oder einem anderen Innenraum bewegen können, still und ausdauernd, so dass es Zeit hat, sich zu entfalten, sich von allen Seiten zu zeigen, auch den zunächst verborgen; zu wirken und am Ende zu mehr zu führen als einer simplen Reaktion von Ah und Oh und wie wunderbar oder mitgeteilter Sprachlosigkeit. Die, denen es nicht darum geht, in das Entdeckte einzutauchen und es wirklich kennenzulernen, sich damit zu beschäftigen, sondern die immer gleich den 180-Grad-Schwenk zurück zu sich vollziehen und schauen, was "es" mit ihnen "macht". Und es kann eine Menge machen, aber es könnte viel viel mehr, wenn es erst einmal ruhig betrachtet würde, in einer von sich selbst absehenden Weise.
Nein, ich mag sie nicht, diese sofort und zu allem ihren Senf Dazugeber, und ich weiß, dass es krass klingt und dass ich besser differenzieren müsste, schließlich gibt es Textbeiträge, die ausgesprochen zur Diskussion einladen, mein Missmut passt bei weitem nicht in allen Fällen; und dass ich vielleicht sogar manche vergraule, weil sie sich zu Unrecht gemeint fühlen (dabei meine ich z.B. keinen einzigen der bei mir Kommentierenden, ehrlich, Ihr seid alle wunderbar!); aber ich möchte auch niemandem diese meine sehr subjektive Sicht vorenthalten.
Letztlich sagt aber diese meine Kritik ebensoviel über die Kritisierende (also mich) aus wie über die Kritisierten.*
Und damit habe ich mich nun quasi selbst überführt und werde also darüber nachzudenken haben, wo meine eigenen Anteile liegen, die dazu führen, dass mich o.g. Sachverhalt immer wieder so aufzubringen vermag. Jaja.
Komma,
* Dieser Satz lautete vorher so: "Letztlich sagt aber jede Kritik mindestens ebensoviel über die Kritisierende wie über die Kritisierten, wenn nicht sogar mehr." und war damit missverständlich, worauf mich @tatti in einem Kommentar hinwies: "Ich habe den Satz so gedeutet, dass es um kritisierende Kommentare geht:" Deshalb die Korrektur. Danke, @tatti
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Manchen fällt zu allem etwas ein. Und zwar so unmittelbar, dass sie gar nicht lange bei dem Gegenstand verweilen müssen, sie können sofort zu ihren eigenen Gedanken springen, mit diesen den Anlass gebenden Gegenstand überlagern, sich an sich selbst und ihren Assoziationen freuen und vor allem: sie sofort äußern. Dabei meinen sie es unter Umständen sogar gut. Sie wollen das Entdeckte nicht isoliert dastehen lassen. So kommt es ihnen nämlich vor: Als könnte es frieren oder hungern oder traurig sein, wenn sich nicht gleich eine Bemerkung von außen anschmiegt. Und so wird das Entdeckte aus seiner Alleinheit befreit und gewürdigt (glauben sie); wird es klein gemacht und am Entfalten gehindert (meine ich).
Nein, ich mag sie nicht, die immer zu allem sofort etwas beizutragen haben, und handele es sich nur um die Äußerung, dass das Entdeckte sie sprachlos mache.
- Rumms, Deckel drauf. Hallo, hier bin ich, seht mich auch an. Steigt alle mit ins (Kommentar)Boot, lasst es auf den künstlich erzeugten Wellen hüpfen, sich von der Quelle entfernen. Jippieh, wir sind toll und wir sind in Fahrt! Worum ging es nochmal? Egal, wir plappern, wir plaudern, wir plätschern dahin, wir sind nicht still, sondern in ständiger Bewegung, das bringt uns weiter, wir sind so klug und gewandt und voller Esprit. -
Nein, ich mag sie nicht, die nichts, aber auch wirklich rein gar nichts still für sich in ihrem Kopf oder ihrem Herzen oder einem anderen Innenraum bewegen können, still und ausdauernd, so dass es Zeit hat, sich zu entfalten, sich von allen Seiten zu zeigen, auch den zunächst verborgen; zu wirken und am Ende zu mehr zu führen als einer simplen Reaktion von Ah und Oh und wie wunderbar oder mitgeteilter Sprachlosigkeit. Die, denen es nicht darum geht, in das Entdeckte einzutauchen und es wirklich kennenzulernen, sich damit zu beschäftigen, sondern die immer gleich den 180-Grad-Schwenk zurück zu sich vollziehen und schauen, was "es" mit ihnen "macht". Und es kann eine Menge machen, aber es könnte viel viel mehr, wenn es erst einmal ruhig betrachtet würde, in einer von sich selbst absehenden Weise.
Nein, ich mag sie nicht, diese sofort und zu allem ihren Senf Dazugeber, und ich weiß, dass es krass klingt und dass ich besser differenzieren müsste, schließlich gibt es Textbeiträge, die ausgesprochen zur Diskussion einladen, mein Missmut passt bei weitem nicht in allen Fällen; und dass ich vielleicht sogar manche vergraule, weil sie sich zu Unrecht gemeint fühlen (dabei meine ich z.B. keinen einzigen der bei mir Kommentierenden, ehrlich, Ihr seid alle wunderbar!); aber ich möchte auch niemandem diese meine sehr subjektive Sicht vorenthalten.
Letztlich sagt aber diese meine Kritik ebensoviel über die Kritisierende (also mich) aus wie über die Kritisierten.*
Und damit habe ich mich nun quasi selbst überführt und werde also darüber nachzudenken haben, wo meine eigenen Anteile liegen, die dazu führen, dass mich o.g. Sachverhalt immer wieder so aufzubringen vermag. Jaja.
Komma,
* Dieser Satz lautete vorher so: "Letztlich sagt aber jede Kritik mindestens ebensoviel über die Kritisierende wie über die Kritisierten, wenn nicht sogar mehr." und war damit missverständlich, worauf mich @tatti in einem Kommentar hinwies: "Ich habe den Satz so gedeutet, dass es um kritisierende Kommentare geht:" Deshalb die Korrektur. Danke, @tatti
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