Manchmal diese Lust auf Abschied. Ein letzter Blick, kein letztes Wort, Erstaunen zeugend, ein Stammeln: Wirklich? Gehen willst Du? Warum? Wohin? Wieso so plötzlich?
Mit Frühling in der Kehle und dem Weg schon unter den Füßen antworte ich stumm: Ich werfe euch ab, ihr Bekümmerten, ihr von mir Umsorgten, Gehätschelten. Ich werfe euch ab und lasse euch zurück am Ausgangspunkt eures eigenen Weges. Das ist ein Geschenk, hört ihr?!
Und ich werfe auch das ab: meine Erwartung einer Geste, die Verstehen, und noch mehr: die Einverständnis signalisiert. Bleibt liegen, oder steht auf und protestiert; tut, was immer euch gefällt, ich werde dem nichts entgegensetzen.
Dieser Verzicht leert meine Hände und schafft Platz unter meiner Haut für neue Abdrücke. Heftet eure Blicke an meinen Rücken und haltet von meinem noch unsicheren Gang, was ihr wollt: Meine Seele streift bereits durch hohes Gras und riecht das Land, das vor ihr liegt.
(Das ist ein Geschenk, hört ihr?)