Donnerstag, 5. März 2015

Warum schreibst du?

"Warum schreibst du?"

"Warum atmest du?"


Kommentare:

  1. Die Antwort von Rittiner Gomez finde ich sehr viel weitreichender und vor allem aufschlussreicher als die Ursprungs-Antwort-Frage, die sich ja sehr an Hilde Domin anlehnt, die gesagt hat, Schreiben sei Atmen. Aber darüber, warum ich mich das tatsächlich häufig frage, werde ich jetzt gerne eine Weile nachdenken.

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    1. Ich frage mich das kaum noch, für mich ist Schreiben tatsächlich wie Atmen: (über)lebenswichtig. Es hat für mich etwas mit schwer erkämpfter Souveränität zu tun, dass ich das so sage und behaupte.
      Allerdings werde ich von anderen hin und wieder gefragt, warum ich schreibe, mal ist der Grund und mal der Zweck gemeint. Früher habe ich mich an Antworten versucht, da fielen mir eine ganze Reihe ein, die aber alle nur einen Teil der Wahrheit beschrieben.

      Was ich mich allerdings nach wie vor und immer wieder frage, ist, welche Relevanz mein Schreiben hat, ob es überhaupt eine hat (abgesehen von der, die es für mich hat) ... Ich frage mich, warum ich öffentlich schreibe (auch das weiß ich eigentlich, muss es aber hin und wieder reflektieren) ... Mir kommen regelmäßig Zweifel an der "Qualität" meines Schreibens ... usw. Gehört wohl alles dazu.

      Aber dass ich schreibe und dass es notwendig ist (für mich), stelle ich nicht (mehr) in Frage.

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