Mittwoch, 10. Februar 2010

Niemand !

Mit nassem Fell und hungrigem Blick streunst du umher

Suchst längst kein Zuhause mehr

Bist getrieben und wund

Niemand fängt dich ein !

Hast die Kette abgeschüttelt

Die Versorgung von harter Hand

Bist losgezogen mit hängender Zunge

Und gierigen Zähnen

Winterkälte, Sturm und keine Deckung

Wetter so rau wie dein Herz

Du leckst die blutende Pfote

Verjagst jeden Gefährten, der dich braucht

Schließt dich den Einzelgängern an

Den Schweigsamen

Den Dieben in der Nacht

Liebst nur und über alles

Deine selbstgewählte Einsamkeit

Heulst den Mond an

Und schläfst ein mit dem Echo deiner Entäußerung

Niemand fängt dich ein !

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