Montag, 1. August 2011

Es fehlt gerade an nichts

Mir und hier fehlt es gerade an nichts; noch nicht einmal das, was nicht da ist, fehlt, denn stattdessen ist da Vorfreude und eine Art Gewissheit.
Nichts muss ersetzt werden, die Ersetzer ruhen in Neutralität, ich liebe sie kaum.
Und was soll ich sagen, sogar die Sonne scheint, obwohl - weil deutscher Sommer - die Wahrscheinlichkeit so gering (geschätzt) ist.
Ich kann nichts dafür. Und anstatt mich zu entschuldigen (überhaupt: was für eine absurde Idee!), winke ich die Feen durch und bedanke mich ins Blaue hinein, und ins Grüne.


(Manchmal wünschte ich mir statt der Schwarz-auf-Weiß-Konservierungsmethode eine, mit der man Momente in Gläser abfüllen kann, um sie später und viel, viel später noch riechen und schmecken zu können.)

Kommentare:

  1. Liebe Iris! Du bietest Anteilnahme an Deiner augenblicklichen Stimmung an. Ekstatische Gefühle von der kleinen Zehe herauf über das Herz auf die Zunge, die sich hier mit Buchstaben begnügen muss. Der Satz in Klammern bringt es auf den Punkt. Da hier der Inhalt weit über Formalismen zu stellen ist, verkneife ich mir jede Korinthenklauberei.
    (Ichä habe da ein Weinchen in der Flasche, das riecht und schmeckt nach so einem Moment ...). Danke übrigens für die Rechtschreibkorrektur in "Sommer 13"!

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  2. Jaja, keine Korinthen klauben, aber die Bemerkung, dass es welche gäbe, indirekt einfließen lassen ... ;-)
    (Prost! Lass Dir den Moment schmecken.)

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