Donnerstag, 17. März 2016

Du riechst gut

Fort
Schlaf
Wer bist du?
Am Meer


Jetzt sag schon: Wo warst du?

Ich bin unseren Träumen gefolgt.

Du hast ein Aber zwischen uns gesetzt.

Nein, ich habe ein Und eingefügt.

Sie ist wieder da. Und sie zieht an mir. Möchte mir zeigen, was sie gesehen hat. Stellt etwas in Aussicht. Es scheint sehr real. (Kann etwas realer sein als real?) Sie ist unseren Träumen gefolgt, hat im Wachzustand erlebt, was wir sonst nur im Schlaf ... OMG! Jetzt will sie, dass ich mitkomme, mich mit eigenen (offenen!) Augen überzeuge. Im Schlaf erschien es mir schon so real. Geht es denn noch realer? Realer als im Traum? Ich fasse es kaum, aber sie, sie sprüht vor Begeisterung und vor Leben. (Ja, vor Leben, das muss ich ihr neidlos zugestehen.) Ja, sage ich, ich geb‘s zu: Nicht du bist für das Aber verantwortlich, sondern ich. Das Aber des trägen Zweifels. Du hast das Und der Möglichkeit und des Muts ausprobiert. Ich sollte dir vertrauen. Trotz deiner Schrammen, der Blasen an den Füßen und des zerzausten Haars. Trotz des Sonnenbrands auf deinen Schultern. Du riechst gut. Nach (Darf ich das sagen, auch wenn es abgedroschen klingt?) Freiheit.


Kommentare:

  1. Ob es der nahende Frühling ist, der Duft von Freiheit, der uns an mancher Ecke umweht und wir daher an sie denken?

    Realer als im Traum? Dazu fällt mir Herman van Veens Lied ein, in dem er singt:
    Ist wirklich wahr,
    ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n...

    Liebe Grüße,
    Silbia


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    1. „ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n...“ Das genügt als Beweis. Träume brauchen uns als Verbündete, damit sie nicht platzen.
      Im Frühling, wenn alles neu erwacht, ist es leichter, an Träume zu glauben als im Winter.
      Liebe Grüße und ein schönes sonniges Wochenende!
      Iris

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  2. fein, fein, fein.
    wir sollten unseren träumen mehr vertrauen.
    da steckt so viel (reales)drin!
    ganz herzliche grüße dir, liebe iris,
    diana

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    1. Unseren Träumen vertrauen, ihnen folgen, uns von ihnen leiten lassen, sie (zumindest manche?) in die Tat umsetzen (oder es wenigstens versuchen) ...
      Danke, liebe Diana, und ganz herzliche Grüße zurück!

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